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Das Laverda Forum für Diskussionen rund um Laverda Motorräder
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Russ

Russ
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01.09.2017 10:36

Laverda Bremsen

Die 750/1000/1200 Laverdas waren stets mit ausgezeichneten Bremsen ausgestattet; man kann sagen, mit den besten ihrer Zeit.

1969 hatten die 750GT und die 750S vorne 230mm Grimeca-Duplex-Trommelbremsen, hinten 200mm, für diese Maschinen mit 50-60 PS prima Stopper.

Doch Massimo wollte es besser und so kamen ab Ende 1970 eigene Bremsen zum Einsatz, vorne wie hinten mit 230mm Durchmesser, die Bremshebel wurden per Seilzug angsteuert und so gleichmäßig betätigt.

Diese Bremsen hatten hervorragende Wirkung und waren bei Besitzern anderer Motorrad-Marken sehr beliebt und wurden gerne dort verwendet.
So manche ungeübte bzw. ungeschickte Fahrer kamen (und kommen heute noch) insbesonders mit der mächtigen Hinterradbremse (eben auch 230mm Duplex) nicht zurecht und in Schwierigkeiten, hier ist sehr gefühlvolle Betätigung nötig.

Ende 1972 wurden die gleichen Bremsen mit Gestängebetätigung der Bremshebel ausgestattet, dadurch wurden die Optik m.E. noch schöner und wuchtiger; allerdings muß dabei penibel auf exakte Einstellung geachtet werden.

Alle Bremstrommeln haben Belüftungssysteme, vorne durch einen Lufttrichter, hinten mittels eines Lüfterrades.

1973 hatten auch die ersten etwa fünfzig 1000er Laverdas diese Trommelbremsen, 750er und 1000er waren von da an mit gleichen Bremsen ausgestattet.

Ende 1974 bekamen die Laverdas vorne Brembo-Doppelscheibenbremsen mit 280mm und Einkolbensätteln; der Grund waren "Trend der Zeit" sowie Kostengründe, da diese Scheibenanlage billiger als die Trommel waren; zumindest hinten blieb die herrliche Trommelbremse erhalten.

Geschichten, wonach das italienische Verkehrsministerium die Umrüstung verlangt habe, sind Unsinn und lustige Anekdoten, womit sich Fans gerne die wahnsinnige Leistung der knapp 80 PS-"Raketen" beweisen wollen.
Die Scheibenbremse ist kaum bissiger (mehr als blockieren geht nun mal nicht), allerdings bei starker Dauerbelastung standfester.

Ende 1975 kam leider auch das Aus für die schöne Trommelbremse hinten, da an die Leichmetallräder nun auch hinten eine Scheibe (280mm) verbaut wurde.
Vorteile waren, daß nun hinten die Bremskraft zu vorne praktisch halbiert wurde, was manchem Grobmotoriker entgegen kam.
Grund für die Gußfelgen war auch hier der Zeitgeist und Kostengründe; diese Formstücke mit den drei Scheiben waren natürlich erheblich günstiger als die edlen Trommeln mit Speichenrädern.

Diese Bremsen-Konstellation (280mm Scheiben, Einkolbensattel) wurde fast unverändert bis zum Produktionsende (RGS-Serie) beibehalten.

Editiert von Russ - 01.09.2017 10:58




 
bolzen

bolzen
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Ort:
Bachhagel
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02.09.2017 12:46

Re: Laverda Bremsen

Die Resonanz uff deine Beiträg finde ich immer Genital

Ich muss wech


Hüte Dich vor blonden Frauen und vor Mopeds die die Deutschen bauen:-)

Sex habe ich genug!!! Das Leben fickt mich jeden Tag auf`s neue:-)))

 
reppentown

reppentown
3217 Beiträge
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Ort:
Reppenstedt
Germany
02.09.2017 17:38

Re: Laverda Bremsen

Na na na....

Editiert von reppentown - 02.09.2017 17:38


Lieber Italiener, als gar keinen Spaß.

 
Russ

Russ
85 Beiträge
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Ort:
-
03.09.2017 08:06

Re: Laverda Bremsen

Hallo "bolzen",

ich glaube deinem grammatikalisch und orthographisch sehr eigenartigen und themenfreiem Kommentar großes Interesse an Laverda und meinen Beiträgen entnehmen zu können.

Sicher formulierst Du deine "Beiträge" (allein in diesem Forum >3000) mit der Absicht "Resonanzen" zu erheischen, wie es deine Einlassung vermuten läßt;
deine stark ausgeprägte Mitteilungsbedürftigkeit ist vermutlich in der in deinem letzten Untersatz beschriebenen bedauerlichen Lebenssituation begründet.

Schön, daß es solche "Motorrad-Freunde" wie dich gibt; im "wahren Leben" bist Du bestimmt ein sehr anpassungsfähiger Mensch .............




 
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